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Lasst es leuchten!

Es ist wieder Zeit, die Kerzen aufzustellen. Auch, weil der Kalender uns jetzt in die jährlichen Gedenkzeiten führt: für die Verstorbenen, die Gefallenen, aber auch zu St. Martin und in den Advent. Es ist wieder Zeit, die Kerzen aufzustellen, weil wir ihr Licht wirklich brauchen. Denn es ist eine dunkle Zeit, eine bedrohliche Zeit und für viele auch eine einsame Zeit, in die wir da jetzt hineingehen. Nicht nur, dass der Jahreszeit entsprechend die Lichtstunden des Tages ohnehin nur eingeschränkt sind. Nein, der November- Lockdown und der Stillstand des gesellschaftlichen Lebens werfen uns am Anfang des Winters zurück auf uns selbst. Man kann nicht mal grad „um die Ecke gehen“, sich mit Bekannten und Freunden treffen. Man kann nur schwer mal „ausbrechen“ aus manchem Frust und manch belastender Situation. So gehen wir durch den November, hoffen auf den Advent und setzen alles auf das kommende Weihnachtsfest. Es wird anders werden, aber es wird werden. Und die Botschaft vom Licht aus der Höhe, das Hoffnung bringt und die Sehnsucht nach Frieden in uns hochhält, strahlt in diesen Wochen längst schon in brennenden Kerzen in den Fenstern und vor Türeingängen, im vorweihnachtlichen Deko-Licht auf den Straßen und an vielen anderen Orten. Gut so. Das brauchen wir jetzt.

Für uns Christen ist das Licht ein Symbol für die sichere Zusage Gottes: „Ich bin da“ – und ich gehe mit Dir durch diese dunkle Zeit. Genau das dürfen wir hoffen, wenn wir bei allen möglichen Gelegenheiten in diesen Wochen Kerzen anzünden.

Lassen Sie’s leuchten – und kommen Sie gut durch diese Zeit.




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