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Maria - die "Knotenlöserin"

Neue Gedanken zu einem alten Marienbild

von Andrea Schwarz





Manchmal verknotet sich das Leben nichts läuft mehr glatt,

es verwickelt sich, ich blick’ nicht mehr durch,

finde Anfang und Ende nicht mehr.

Pläne werden durchkreuzt, Träume zerplatzen,

der Boden schwankt, ich habe keinen Halt mehr.


Verknotungen in meinem Leben -

und je mehr ich zerre und ziehe,

Lösungen herbei zwingen will,

umso mehr zurrt sich der Knoten fest.


Es gibt einen anderen Weg den Knoten anschauen,

ihn in meine Hände nehmen, ihn annehmen,

nicht gegen ihn sein,

daran glauben, dass auch ein Knoten seine Ordnung hat.


Es kommt irgendwo her und es geht irgendwo hin.

Mit dem Knoten gehen,

nicht zieh’n, sondern schieben,

nicht zerren, sondern entwirren,

nicht durchhauen, sondern lösen.


Behutsam statt Gewalt, Ruhe statt Ungeduld,

Vertrauen statt Angst, Liebe statt Hass,

das möchte ich von dir lernen - Maria Knotenlöserin



Quelle:

Andrea Schwarz, Eigentlich ist Maria ganz anders,

Verlag Herder, ISBN: 978-3-451-03143-4



Informationen zur Bedeutung des Bildes und zur Verbreitung des Bildes in der ganzen Welt liefert diese Wikipedia-Seite

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